Berlin, Stiftung Topographie des Terrors
Dienstag, 28. April 2026; 19.00 – 21.00 Uhr
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar?
Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“, welchen Raum bekommen die Täter:innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen Unrechtskomplexen? Woher kommen solche Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte eigentlich, was sind hier treibende Kräfte, welche Rolle spielen sie in der konkreten Arbeit vor Ort - und lassen sie sich überhaupt jemals zur allseitigen Zufriedenheit „lösen“?
Gäste:
Dr. Manuela Bauche (Erinnerungsort Ihnestraße an der FU Berlin)
Prof. Dr. Axel Drecoll (Stiftung Brandenburgische Gedensktätten)
Prof. Dr. Detlef Garbe (ehem. Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)
Liane Schäfer (Universität Osnabrück)
Moderation:
Cornelia Siebeck (Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors)
Begrüßung:
Dr. Andrea Riedle, Stiftung Topographie des Terrors