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Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung? Gegenwartsbezüge und -bedarfe in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen

Berlin, Bundeszentrale für politische Bildung

 

13, Mai 2026; 18:00-19:30 Uhr

bpb Berlin, Friedrichstraße 50, 10117 Berlin, Veranstaltungssaal im 4. Stock

Gedenkstätten zur Erinnerung an die NS-Verbrechen sind nicht nur Orte des Gedenkens und des historischen Lernens. Von Beginn an waren sie immer auch Orte kontroverser Aushandlungsprozesse um die „richtige“ Lesart von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Wie funktionieren solche Aushandlungsprozesse? Welche Lebenswirklichkeiten, Perspektiven und Bedarfe werden wie berücksichtigt? In welchem Verhältnis stehen Gegenwartsbezüge und -bedarfe dabei zu den historischen Fakten? Wer zieht welche „Lehren“ aus der Vergangenheit? Wie lassen sich konflikthafte Deutungen produktiv moderieren? Und an welchem Punkt müssen Grenzen gezogen werden? 

Gäste:

Prof. Dr. Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

Dr. Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors)

Cornelia Chmiel (Freie Universität Berlin)

Dr. Wolf Kaiser (ehem. Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)

Moderation:

Sabine Reimann (Erinnerungsort Alter Schlachthof der Hochschule Düsseldorf)

Begrüßung:

Dr. Florian Zabransky, Bundeszentrale für politische Bildung